Sonntag, 13. Dezember 2009

Das Prozessmodell

Basis für die Digitalisierung 

Digitale Unternehmen brauchen digitale Prozesse. Bisher waren Können und Erfahrung ausreichend, um die Geschäfte zu steuern, aber für die Digitalisierung sind sie allein nicht mehr ausreichend. Wäre es nicht weitblickend, Prozesse zu modellieren, klar, strukturiert und wieder verwendbar?

Das Prozessmodell 

Mit dem Prozessmodell geht das. Geschäftsprozesse sind in der Fertigung längst methodisch beherrscht. Aber jetzt ist es für indirekt produktive Bereiche bzw. für Verwaltung und Dienstleistungsunternehmen höchste Zeit, Prozesse zu gestalten und zu steuern.
Denn zunächst ist klar: Digitale Unternehmen brauchen digitale Prozesse. Diese einzurichten, ist erst einmal schlichtes Handwerk und benötigt nicht zwangsläufig abgehobene Technologiesprünge. [Jürgen Gansen]
Von der Entstehung bis zur Beendigung kann das Prozessmodell dem Prozessverantwortlichen die Möglichkeit bieten, einen für die Wertschöpfung einer Organisation wichtigen Ablauf darzustellen:
  • Das Prozess-Ziel kann dem Prozess-Gestalter die Möglichkeit bieten, die geforderten Eigenschaften von Daten oder Dingen zu bestimmen.
  • Der Prozess muss fähig sein, Objekte aus dem Startzustand (Eingabe) in den Endzustand (Ausgabe) umzuwandeln. Ein Prozess kann sich in Teilprozesse aufteilen, Teilprozesse können sich wiederum verbinden.
  • Verarbeitende und barbeitende Ressourcen sind klar getrennt. 
  • Ein Akteur (Person, Unternehmen, Betrieb) muss fähig sein, den ihm zugeordneten Prozess auszuführen.
  • Ein Werkzeug oder Tool - ein von Menschen geschaffenes oder umgeformtes Arbeitsmittel oder Artefakt - kann dem Akteur die Möglichkeit bieten, auf Gegenstände (Werkstücke oder Materialien im weitesten Sinne) bzw. Daten einzuwirken oder diese zu bearbeiten.
  • Personen verfügen über intellektuelle und physische Fähigkeiten. Sie können verarbeiten, aber zugleich können sie in Ausbildungsprozessen auch 'bearbeitet' werden. Fähige Leute erstellen bessere, den Kunden-Anforderungen entsprechende Produkte.
Ein Haus bauen: Beteiligte und Maschinen werden Material zu Fundament, Wänden, Decken und Dach etc. verarbeiten, die (hoffentlich) den Anforderungen des Bauherrn entsprechen. Das heisst, Arbeit und Maschinen werden die in den Bauprozess eingehenden Ressourcen wie etwa Backstein, Wasser, Sand und Zement zu Prozessresultaten, z.B. eine Wand oder eine Decke verarbeiten.

Die Geschäftsprozess-Organisation kann dem Designer die Möglichkeit bieten, Geschäftsprozesse zu erstellen.

Samstag, 5. Dezember 2009

Neues Kleid für blog.cidec.ch


Bis heute kann das Layout von blog.cidec.ch nicht richtig überzeugen. Vorlagen, wie beispielsweise diejenigen von Blogger oder 'Grid 960' können dem Anwender die Möglichkeit bieten, Webseiten innerhalb ihres Gerüsts zu bauen. Aber meistens werden ihre Raster die Inhalte in fixen Breiten oder flexiblen Spalten darstellen. Wäre es nicht praktisch, drei Spalten darzustellen, eine flexibel, zwei fix und für Blogs daher gut geeignet?

Dienstag, 10. November 2009

SAP und Novell mit Google Wave

Google Wave (E-Mail, Blog, Chat und Wiki) gibt den Anwendern mehr Möglichkeiten, als bloss Belanglosigkeiten zu verbreiten:
  • Geschäftsprozesse modellieren und kommunizieren ist harte Arbeit. Anwendungen wie Visio etwa fürs Zeichnen und E-Mail fürs Versenden sind gang und gäbe, aber manche wollen mehr. Hier kommt Gravity von SAP auf den Plan. Gravity gibt dem Business Engineer die Möglichkeit, Geschäftsprozesse zu erstellen und zu pflegen - gemeinsam mit andern und in Echtzeit.


  • Novell Pulse soll mit Wave dem Anwender die Möglichkeit geben, Dokumente im Browser auszutauschen. Ohne zusätzliches Programm, aber in Echtzeit.
Die Welle rollt an. War nichts: Google hat Wave eingestellt.

Sonntag, 11. Oktober 2009

Echtzeit-Kommunikation mit Google Wave


Mittlerweile ist sogar Mailen zu langsam. Dienste, wie beispielsweise die Post oder E-Mailing können dem Absender die Möglichkeit bieten, Informationen an einen Empfänger zu übermitteln, aber via ihre Services auf unnötigen Umwegen. Wäre es nicht kürzer, Absender und Empfänger zu verbinden, direkt, schnell, von Partner zu Partner?

Dienstag, 15. September 2009

Google experimentiert mit Fastflip

[By Google]

Manchmal kann Surfen wirklich langsam sein. Online-Lesen wird schier unmöglich. Während bis zu 10 Sekunden wird eine Breitband-Verbindung eine Medien-Seite laden - frustrierend. Wäre es nicht erforderlich, gewünschte Artikel anzuzeigen, fliessend, nahtlos und schnell, ähnlich wie ein Print-Produkt?

Donnerstag, 3. September 2009

Ausbildung bei Google


Nach AdWords-Kurs bei Google in Zürich weiss ich jetzt auch Bescheid. Coole Typen, schicke Damen, gutes Essen.

Online-Werbung? Ja, aber - Was du nicht messen kannst, kannst du nicht managen. Zeit, AdWords zu erstellen und zu pflegen. Und AdWords mit Analytics zu verbinden.

Das heisst:
  • Suchmaschinen-optimieren
  • Keywords erstellen
  • Keyword-Optionen nutzen
  • Anzeigen texten und schalten
  • Landeseiten anpassen
  • Conversion Tracking nutzen
  • Web Controlling (Analytics) nutzen
Erst danach zeigt's sich: Da geht es also hin, mein Geld. Noch Fragen?
Psssst! Die Lampe, statt das Googoal getroffen...

Dienstag, 18. August 2009

Mitarbeit in Google-Gruppen

Erteilen von Berechtigungen an Gruppenmitglieder kann aufwändig werden. Google-Anwendungen können dem Eigentümer die Möglichkeit geben, Zugriffsrechte an andere zu verteilen, aber manchmal werden die Beteiligten zahlreich.
Nun kann Google groups ihren Mitgliedern die Möglichkeit bieten, Lese- und/oder Schreibrecht in Google-Kalender, -Sites oder -Dokumente automatisch zu erlangen. Falls jemand einer Google-Gruppe beitritt oder sie verlässt, wird er automatisch die Berechtigungen der ihr zugeordneten Dokumenten erlangen oder verlieren.

Samstag, 8. August 2009

Der Sony Foto-Roboter


Party-Fotos? Langweilig. Unscharf, aufgesetzt, vom Blitz erschlagen. Der Party-shot Personal Photographer soll der bessere Fotograf sein. [Foto by Wired Gadged Lab]
Einmal aufgestellt wartet er, bis die aufgepflanzte Sony DSC-WX1 oder die DSC-TX1 ein Lächeln entdeckt und schiesst zusammen mit ihr nach der Rule of Thirds (einen Moment warten) [cc Wikipedia] Fotos vom Geschehen.

Der Party-shot Personal Photographer wird bestimmt ebenso in Besprechungen funktioneren.

Freitag, 7. August 2009

friendfeed nutzt PubSubHubbub

Die Informations-Flüsse werden zur Flut. Services wie facebook oder twitter geben dem Nutzer die Möglichkeit, Meldungen in die Wirren des Internets abzusetzen. Manchmal wünscht man sich als Autor, Leser oder Entwickler einen effizienteren und schnelleren Weg, diese 'sozialen Medien' zu überblicken.

Sonntag, 12. Juli 2009

Google bringt PubSubHubbub


Das Internet ist (macht) dumm. Seit Jahren nutzen wir das Web als Informationsquelle, aber jetzt wird es zum Programm. Dabei kommt PubSubHubbub auf den Plan. PubSubHubbub kann dem Webworker die Möglichkeit geben, Datenströme (Feeds) an Abonnenten und Hubs zu senden und diese somit gezielt zu verteilen.
PubSubHubbub arbeitet mit Atom oder mit RSS, dem Protokoll von Dave Winer. Hingegen fördert Web Hooks HTTP Requests, die z.B RabbitHub bereits einsetzt.Es ist damit zu rechnen, dass Atom rsp. RSS eine bedeutende Rolle spielen werden. Denn beispielsweise gibt Google dem Leser in seinem Reader die Möglichkeit (vorerst Englische Version), OPML zu nutzen und damit RSS oder Atom zu verarbeiten. Weiter ist das noch Google Wave in der Pipeline, das wiederum auf XML basiert.
Nachtrag vom 15. Juli 2009: Dave Winer's Projekt. Zeit den OPML Editor zu studieren.

Dienstag, 30. Juni 2009

Busstop


Nextstopdesign sucht die besten Ideen und Designs, um bessere Bus-Stationen zu bauen.
Könnte sich das von hopkinp (Universität Utah) mit SketchUp entworfene Teepee etwa auch für das 'Indianerland' Schweiz eignen?

Sonntag, 7. Juni 2009

Memo delete!


Wer Karl's kühne Gassenschau gesehen hat, wird die eindrücklichen und amüsanten Szenen bis zum eigenen Scanning bestimmt nicht mehr vergessen.

In strömendem Regen hat das Silo 8 Team die Show in Olten dennoch unter widrigsten Bedingungen ohne mit der Wimper zu zucken durchgezogen. Beispielhaft. Chapeau!

Mittwoch, 3. Juni 2009

Bau-Objekte modellieren mit SketchUp


Pläne lesen ist nicht jedermanns Sache. Seit jeher bieten Zeichnungen dem Architekten und Bauherrn die Möglichkeit, Absicht und Konstruktion darzustellen, zu kommunizieren und zu verstehen, aber sie erfordern viel Interpretation. Wäre es nicht realitätsnah, Objekte zu modellieren, dreidimensional, akkurat und für alle verständlich?