Sind Projekt-Phasen überflüssig?


Projekte unterteilen - eine Hürde im Projektmanagement. Vorgehensmodelle wie z.B. RUP oder gar Scrum gibt es wie Sand am Meer. Wesentlich ist aber der Geschäftsprozess. Wäre es daher nicht besser, Projekte dementsprechend zu ordnen, phasenweise, iterativ, und am Prozess-Lebenzyklus orientiert?

Zeit für ein Vorgehensmodell zur Prozess-Entwicklung

Mit einem generellen Vorgehensmodell für unterschiedliche Projektarten geht das. Die Idee, Projekte in Phasen zu ordnen ist seit jeher bewährt und nach wie vor erwünscht. Mit dem Ansatz des Prozess-Lebenszyklus' sind Merkmale des modernen Projektmanagements bereits enthalten: Das Modell kann den Prozess als lebendiges Ereignis eines dynamischen Systems auffassen und entspricht dem Phasenkonzept. Es ist in die vier Ebenen
  • Abschnitte (Prozess Design / Realisierung / Optimierung)
  • Phasen (Struktur je nach System oder Objekt)
  • Arbeitspakete (Fertigungsplan)
  • Aktivitäten (Arbeitsplan und Ergebnisse)
unterteilt. [vgl. S. Emrany, K. Bosslet, IDS Scheer: Consulting S.149]

Eine flexible Projektstruktur kann dem Projektkeiter die Möglichkeit bieten, Projekte wie z.B. Vom Geschäftsprozess zum Anwendungssystem oder 'Bauen - ein Prozess' in Projektsystemen wie Microsoft Project zu führen, zu koordinieren, zu steuern und zu kontrollieren.
Aber - eine gute Theorie ist praktisch.
Scrum
Der grosse Unterschied ist, dass die Entwickler direkt mit dem Product Owner sprechen und das Team selbst bestimmt, wie es arbeitet, dieses also nicht vom Projektmanagement auferlegt bekommt. Siehe auch Projektmanagement-Definitionen.

Der Arbeitsplan kann dem Projektleiter und/oder dem Team die Möglichkeit bieten, die Aufträge vom Projektmanagement bzw. eigene Aktivitäten zu bestimmen.
Denn nur wer weiss, wo er steht, kann feststellen, ob er sich verbessert.
'Standardisierung der Prozesse' ist ein Element des Toyota Produktionssystem und auch Grundlage von Scrum

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