Architektur+

Digitalisierung verändert Produkte, die Arbeit und die Gesellschaft. Informationssysteme können den Architekten die Möglichkeit bieten, Objekte zu modellieren, aber dies beeinflusst nur den geringsten Teil der Erwartungen an die Digitalisierung. Wäre es nicht effizienter, alle Perspektiven der Akteure eines Vorhabens einzubeziehen, flexibel, klar und unabhängig vom gewählten Vorgehen?

Architektur+

Planen, realisieren, optimieren. Die Idee, Gebäude schrittweise zu konkretisieren ist im Bauwesen seit jeher eingeführt. Jetzt ist sie so definiert, um sie allgemein zu nutzen: Architektur kann den Beteiligten die Möglichkeit bieten, Gebäude und und andere komplexe Objekte zu entwickeln und für schnelle Änderungen zu dokumentieren. Ähnlich wie BIM, BAM und BOOM in der Bauindustrie (Architecture Engineering Construction AEC).
Objekt-Architektur (Basis: Zachman-Framework)

BIM, BAM, BOOM!

Das ganze Versprechen von “BIM-BAM-BOOM” ist: “besseres Design, bessere Konstruktion, bessere Bedienung” [P. MacLeamy, FAIA] 

Architekt

Die Konkretisierung eines Objekts beginnt mit BIM (Building Information Modeling): Die 3D-Modellierung wird dem Architekten die Möglichkeit bieten, Optionen zu untersuchen und frühzeitig die Gebäudeperformance zu testen, um das Gebäudedesign zu optimieren.

Ersteller

Nach der Uebergabe des Designs an den Ersteller wird BAM (Building Assembly Modeling) dem Bauunternehmer oder dem Produktionsingenieur die Möglichkeit bieten, den Bauprozess zu rationalisieren, wodurch die Baukosten deutlich gesenkt werden können. Sobald dies abgeschlossen ist, wird der Ersteller BAM dem Eigentümer übergeben.

Eigentümer

BOOM (Building Owner Operator Model) wird dem Eigentümer die Möglichkeit bieten, das Gebäude während der Nutzungsphase zu verwalten und eine optimierte Gebäudeperformance während seines gesamten Lebenszyklus’ sicherzustellen.

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