Sicheres WLAN


Ein WLAN-Netzwerk muss dem Benutzer die Möglichkeit bieten, Informationen sicher mit dem Internet auszutauschen. Die Sicherheits-Einstellung eines WLAN’s sollte fähig sein, das Passwort zu verschlüsseln. Aber oft ist sie gar nicht oder unzureichend konfiguriert.

WLAN-Anforderungen

Die Verschlüsselungsmethode eines WLAN’s muss so gestaltet sein, dass das Passwort erst nach einer Analyse von mehr als 1 Mio Datenpaketen entschlüsselt werden könnte. Die Verschlüsselungsmethode des WLAN’s muss Wi-Fi Protected Access (WPA oder besser WPA2) und nicht Wired Equivalent Privacy (WEP) sein. Die Passwort-Länge eines WLAN’s sollte mindestens 20 Zeichen sein Das Zeichen eines Passworts sollte ein Gross- oder Kleinbuchstabe, eine Ziffer oder Sonderzeichen (?!%+…) sein.

Pflichten für Administrator und Benutzer

Der Administrator und der Benutzer eines WLANs müssen die Sicherheit im Router bzw. in mobilen Geräten aktivieren.
Der Administrator sollte WLAN Verbindungen zum Internet gemäss Anleitungen des Telekommunikationsunternehmens erstellen. DSL Verbindung: Internet-Box (Swisscom) oder Ethernet Verbindung: Connect Box (UPC)
Der Benutzer sollte Verbindungen von iOS-Geräten zu offenen, gesicherten und unsichtbaren Netzwerken gemäss WLAN-Verbindung iOS erstellen
Mythos: WLAN ist zum Surfen unterwegs immer die bessere Wahl.
Einschätzung: Stimmt nicht. Das Surfen per WLAN verursacht zwar in der Regel keine Kosten, schneller ist es in Zeiten von LTE und Co. aber längst nicht immer - und sicherer auch nicht. Vor allem in einem unverschlüsselten WLAN sollten Nutzer auf keinen Fall sensible Daten wie Passwörter verschicken, warnt Bodden. Und auch nicht jede Verschlüsselung ist wirklich sicher. Im Zweifelsfall seien Standards wie LTE daher die bessere Wahl: “Mobilfunk ist nach aktuellem Stand relativ abhörsicher.” [Spiegel Online SPON]

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