AtomPub ist gescheitert

Die Spatzen zwitschern es von den Dächern. Das Atom Publishing Protocol AtomPub gibt dem Programmierer die Möglichkeit, Dokumente zwischen Systemen auszutauschen, aber leider wird es nicht wie erwartet akzeptiert. Wäre es nicht zeitgemäss, Daten auszutauschen, kompakt, direkt, in Javascript eingebettet?

Zeit für JSON

Mit JSON geht das. Die Idee, Programme im Browser auszuführen wird seit Jahren praktiziert, mit zunehmendem Erfolg. Denn jetzt kann der Benutzer beinahe überall online sein oder er kann diese Anwendungen auch offline nutzen. Das hat drei Gründe: Es ist der Browser, es ist der Browser und he-he, es ist der Browser - er kann mehr und mehr Funktionen ausführen. Dies macht JSON zu einem 'perfekten' Format, das Daten überträgt, ohne diese jeweils vorerst (z.B. mit Atom) aus unterschiedlichen Dokumenten umwandeln zu müssen.
Ja, Google gibt dem Nutzer die Möglichkeit, AtomPub in den Google Data API's zu verwenden. Und ebenso darf AtomPub Flickr-Fotos auf unsere Blogs übertragen. Hingegen werden 'Sozial-Dienste' wie Twitter oder Facebook kein AtomPub einsetzen - das ist das grösste Handycap.
[vgl. The Atom Publishing Protocol is a failure. (vom AtomPub-Autor: Joe Gregorio)]

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